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Erfahrungsberichte aus Spanien

Unsere Spanien-Schüler haben immer ein volles Freizeitprogramm: Freunde treffen, neue Städte erkunden, Flamenco tanzen und Tortilla kochen lernen - da kommt garantiert nie Langeweile auf. Bei den geselligen Spaniern fällt es auch nicht schwer, Anschluss zu finden und Freundschaften zu schließen. Unsere Returnees blicken alle gern auf ihre Zeit in Spanien zurück.

Hallo, ich heiße Charlotte und habe ein halbes Jahr in Spanien, Benalmádena verbracht. 

Am 7. Januar bin ich los geflogen und ich war wirklich sehr aufgeregt. Als ich jedoch dort angekommen bin, hat meine supernette Koordinatoren mich beruhigt und dann habe ich auch meine Gastfamilie getroffen, die sofort super lieb zu mir war.

Auch in der Schule habe ich mich nach einem Monat gut eingewöhnt, obwohl das Spanisch mir am Anfang schwer fiel, und habe schnell viele Freunde gefunden, da die Spanier im Allgemeinen wirklich sehr offen sind. In der Klasse wurde ich von allen sehr nett aufgenommen und gut integriert.

Außerdem wurde ich sehr oft zu Geburtstagen und Partys eingeladen. Dadurch waren die Wochenenden fast immer verplant, aber dieser Freizeitstress hat mir wirklich gefallen. Nach vier Monaten hatte ich fast überhaupt keine Sprachprobleme mehr und hatte auch einen festen Freundeskreis gefunden, mit dem ich immer viel unternommen habe.

Insgesamt war es ein wirklich schönes und aufregendes halbes Jahr und ich kann nur jedem empfehlen, auch nach Spanien zu gehen!

 MAP Erfahrungsbericht Auslandsjahr Spanien: Karin

Hola, ich heiße Karin und verbrachte das erste Halbjahr der elften Klasse in Spanien, in der Stadt Málaga. Als ich im September im Flugzeug saß und noch gar nicht wirklich begreifen konnte, dass ich für fast fünf Monate mein Heimatland verlassen würde, war ich auch schon da. Am Flughafen holte mich meine Koordinatorin Lidia ab und brachte mich zu meinem neuen Zuhause, wo ich herzlichst von meiner Gastfamilie und Peppa, unserer Schildkröte, in Empfang genommen wurde.

Als dann eine Woche später die Schule anfing, lernte ich viele neue Leute kennen und fand schnell Freunde, mit denen ich nach der Schule und am Wochenende unterwegs war. Außerdem machte ich mit meiner Gastfamilie viele Ausflüge, wie z.B. nach Ronda und Nerja. Verständlicherweise war es komisch, auf einmal wieder gehen zu müssen, aber ich habe nun eine Schwester, die ich mir immer gewünscht habe und viele neue Freunde und Bekannte, mit denen ich immer noch Kontakt habe.

 

„Tenemos que vivir los mejores momentos una y otra vez en nuestra memoria” - Wir müssen die schönsten Momente immer wieder in unseren Gedanken durchleben - und eines kann ich sagen: Viele dieser Momente sind verbunden mit meiner Zeit in Spanien und den Menschen dort.

Mein Name ist Helene und ich verbrachte knapp 4 Monate in Spanien, in der wunderschönen Stadt Sevilla. Als in Deutschland schon lange Herbst war, hatte ich noch das Glück warme Sommertage in Spanien zu erleben. Ich wohnte in einem Vorort von Sevilla und alles sah genauso aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Schon nach einer Woche hatte ich mich ganz in meiner Familie eingelebt und mich total wohl gefühlt. Mit meiner Gastschwester und der anderen Gastschülerin aus Brasilien, die auch in meiner Gastfamilie wohnte, verstand ich mich super! Wir hatten eine Menge Spaß zu dritt. Ich besuchte eine öffentliche Schule und dort haben mich alle sehr offen aufgenommen. Der Unterricht in Spanien war für mich eher etwas trocken, aber trotzdem hat mir meine Schule super gefallen. In der Freizeit traf ich mich mit Freunden, lernte Flamenco tanzen und verbrachte viel Zeit mit meiner Gastfamilie. Am Wochenende gingen wir immer ins Zentrum von Sevilla.
Es war wirklich nie langweilig!

Wenn ich zurück blicke, habe ich so viel Neues gelernt und gesehen, dass ich alleine wegen der tollen Erfahrung jedem einen Auslandsaufenthalt empfehlen würde! Auch mein Spanisch hat sich mit der Zeit immer mehr verbessert. Ich bin so froh, dass ich mich zu diesem aufregenden Schritt entschieden habe!

Helene

nullBin ich selbstständig genug, um für einige Monate ohne meine Familie und außerhalb meines bekannten Umfeldes zurechtzukommen? Bin ich fähig dazu, mich an eine neue Realität anzupassen und in ihr zurechtzukommen? Werde ich es schaffen, bei einer fremden Familie und in einer fremden Schule Anschluss zu finden? Dies alles sind Fragen, die sich der Großteil der an einem Austausch interessierten Jugendlichen stellt.

Es waren auch Fragen, die ich mir vor meinem dreimonatigen Auslandsaufenthalt in Spanien stellte. Doch in diesen drei Monaten habe ich gelernt und heute weiß ich, dass die Zweifel bezüglich des Anschlusses an Freunde, Familie und Kultur in einem Land wie Spanien geradezu unnötig sind. Ich hatte die Möglichkeit, diese tolle Erfahrung in der bildschönen Stadt Sevilla im Süden Spaniens zu machen. Nie zuvor habe ich in so kurzer Zeit so viele offene und interessierte Personen kennengelernt. Die spanische Gesellschaft ist laut, lustig, offen und unglaublich liebenswürdig; dies gilt insbesondere für den Süden. Als ihren Gast wollen sie dich schnell integrieren, dich von ihnen lernen lassen, aber auch von dir lernen. Voller Leidenschaft und Stolz möchten sie dir mit Freude die schönen und sonnigen Seiten ihrer Städte und Kultur präsentieren. Deine wichtigste Aufgabe von diesem Punkt aus ist nur noch, dich ihnen zu öffnen oder gar mit derselben Offenheit auf sie zuzugehen, sie mit derselben Liebenswürdigkeit zu empfangen und das Selbstbewusstsein zu haben, dich mit ihnen zu unterhalten, zu erzählen und ihnen zuzuhören.

Meine Gastfamilie war typisch spanisch. Ich wohnte mit meinen Gasteltern und deren 28-jähriger Tochter zusammen. Doch abgesehen von ihnen war das Haus täglich voll mit Besuchen der Kinder, Enkel, Onkeln und Tanten, die einen alle herzlich empfingen. So haben mich meine Gasteltern schnell Teil ihres Alltags sowie ihrer Familie werden lassen und ich hatte, solange ich mich an die gegebenen Regeln hielt, sehr viel Freiraum, was ich in vollen Zügen genoss.

Den größten Teil meiner Freundschaften habe ich in der Schule geschlossen. Lehrer wie Schüler waren hier sehr unterstützend und eine große Hilfe in vielerlei Hinsicht. Ich besuchte eine katholische, private, sehr familiäre Schule, ohne dabei selbst katholisch zu sein. Ein markanter Unterschied zu meiner deutschen Schule war, dass Wertevermittlung einen sehr hohen Stellenwert hatte und Lehrer viel mit den Jugendlichen über Themen wie Respekt, Gemeinschaft, etc. geredet haben. Dadurch bedingt und auch weil die Schüler schon seit Primaria, also ihrem fünften Lebensjahr, gemeinsam die Schule besuchten, existierte ein sehr großer Zusammenhalt und enge Freundschaften in den jeweiligen Klassen, was ich als sehr angenehm empfand. Die Fächer waren insgesamt sehr ähnlich zu den deutschen, auch wenn der Unterricht und Stoff mir etwas einfacher als in Deutschland vorkamen. Trotzdem war die Schule insgesamt, aufgrund der fremden Sprache, für mich auf dem gleichen Schwierigkeitsgrad. Wenn ich einmal den Erklärungen im Unterricht nicht folgen konnte oder andere Verständnisschwierigkeiten hatte, haben die Lehrer Rücksicht gezeigt und sich die Zeit genommen, mir alles nochmal genauer zu erklären.

Dank der Offenheit meiner Mitschüler konnte ich schon seit dem ersten Wochenende vom Nachmittag bis in die Nacht an den jeweiligen, für meine spanischen Freunde typischen Aktivitäten teilhaben. Mir wurden landestypisches Essen, Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie kulturelle Tänze, spanische Musik und auch die spanische Art zu feiern vorgestellt. Aber vor allem habe ich bezaubernde Menschen aus einer anderen Kultur kennengelernt. Ich habe dank ihnen viel gesehen, erlebt und sprachlich, aber viel mehr noch charakterlich einiges dazugelernt. Während diesen drei Monaten habe ich eine unglaublich intensive Erfahrung durchlebt und mich persönlich stark weiterentwickelt. Und selbst wenn ein Auslandsaufenthalt in Spanien im Endeffekt bei jedem einzelnen anders und individuell aussehen wird, denke ich, dass diese zwei letzteren Punkte für jeden Austauschschüler gelten.

Auslandsjahr Erfahrungsbericht Spanien: Abbildung Zaragoza

!Hola a todos!
Hey, ich bin Sofie und habe 3,5 Monate in Zaragoza in Spanien verbracht. Als ich am Flughafen ankam, wurde ich herzlichst von meiner Gastfamilie und der Koordinatorin mit den zwei typisch spanischen „besos“ begrüßt. Schon hier machte sich das erste Mal die spanische Offenheit und Fröhlichkeit bemerkbar. Gleich in der ersten Woche fuhr ich nach Madrid zu unserem Vorbereitungstreffen. Wir haben uns über unsere Erwartungen und Sorgen ausgetauscht und Freundschaften geschlossen. Wir lachten viel und bekamen von der Organisation gute Tipps und Infos über unseren Aufenthalt. Daher kehrten alle beruhigt und fröhlich zu ihren Gastfamilien zurück. In der Schule wurde ich gleich in einen großen Freundeskreis aufgenommen. Vom ersten Tag an halfen mir alle Leute und nahmen mich in ihrer Freizeit mit. Ich trat in das Schulvolleyballteam ein und durfte auch bei den Spielen mitspielen. An den Wochenenden ging’s meistens in der Gruppe in die Stadt. Mit meiner Gastfamilie besuchte ich an den Sonntagen die Großeltern, lernte Tortilla zubereiten und spielte mit dem Kleinen. So gliederte ich mich schnell in das Familienleben ein und wurde auch richtig lieb aufgenommen. Besonders mit meiner Gastmutter verstand ich mich super gut. Mich überraschte in Spanien die Fröhlichkeit, Gelassenheit und Hilfsbereitschaft, und ich möchte die Zeit niemals missen!

Ich hatte eine tolle Gastfamilie, habe echt super gute Freunde gefunden und auch mein Spanisch hat sich verbessert.

Sofie